Impressionen Costa Rica

Impressionen Costa Rica

Impressionen aus Costa Rica

„Panama“, sagte der kleine Bär, „ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen, nicht wahr, Tiger?“

Für uns wird Janoschs Traumstunde Wirklichkeit. Nach einem kurzen Stopp in Panama geht‘s für uns weiter nach Costa Rica – unser Abenteuer beginnt. Nach Ankunft in San José begeben wir uns am nächsten Tag in luftige Höhe, 3.400 Meter steil bergauf. Wir wollen den grollenden Berg, so die Übersetzung in der Sprache der Ureinwohner, Iaratzu, mit dem hellgrünen Kratersee und der fesselnden Mondlandschaft aus nächster Nähe sehen – ein Naturschauspiel im Hochland lädt uns ein!

Aquiares steht für nachhaltigen Kaffeeanbau in Costa Rica – tatsächlich war diese Farm die erste in Costa Rica überhaupt, die die Anforderungen des Rainforest Alliance Klima-Moduls erfüllt. Wir betrachten einen botanischen Garten, die Kaffeepflanzen sind so stark mit der natürlichen Vegetation verwoben, dass wir neben den Kaffeekirschen eine Vielzahl tropischer Tierarten antreffen. Der Costa Rica Kaffee direkt vom Produzenten in dieser Kulisse – Genuss pur. In der Guayabo Lodge bin ich um halb 6 hellwach für erste Inspektionen im wunderschönen Garten, die Farben bei Sonnenaufgang mit Blick auf den Vulkan Turrialba – einfach paradiesisch. Erste Begegnungen mit einem Kolibri lassen unsere Herzen höher schlagen.

Die nächste Etappe führt uns in den Nationalpark Tortuguero – an Bananen- und Ananasplantagen vorbei erwartet uns der costaricanische „Amazonas“ mit einer sagenhaften Tierwelt. Am meisten bewundere ich die Faultiere – so niedlich, wie sie kopfüber an den Ästen so herrlich entspannt herunterhängen und sich so langsam bewegen, dass man sich so gerne ein Scheibchen von ihnen abschneiden möchte – keine Hast, keine Eile, bei nichts. Hier im tropischen Regenwald könnte ich stundenlang einfach nur im Boot sitzen und träumen…. eintauchen in eine andere Welt, bis das nächste Krokodil um die Ecke schaut – ujujuju da bin ich gleich glockenhellwach. In der Laguna Lodge angekommen, begrüßt uns ein einmalig schöner Leguan, der wie angewurzelt vor uns stehen bleibt – die Tiere sind sehr standorttreu, haben sich allerdings auch ein sehr schönes Plätzchen ausgesucht. Der Blick beim Mittagessen in dieser traumhaft schön angelegten Lodge auf den Fluss – einfach himmlisch. Tortuguero lautet übersetzt „Platz, an den die Schildkröten kommen“ und stammt vom spanischen Wort „tortuga“ ab, was „Schildkröte“ bedeutet. Wir sehen am Abend die Riesenschildkröten, die zum Ablegen ihrer Eier immer wieder an diesen wunderbaren Ort zurückkehren.

Auf dem Weg nach la Fortuna durchqueren wir den fruchtbaren Norden. Ein weiterer Vulkan erhebt sich mit seiner perfekten, klassischen Kegelform aus der Ebene von San Carlos. Meine persönliche Lieblingsunterkunft auf dieser Reise ist das Hotel Casa Luna. Der Blick in der Morgendämmerung auf den Vulkan Arenal, frische Früchte beim Frühstück, gleich von den Plantagen hierhergebracht: Ananas, Papayas, Mangos und die Bananen, einfach köstlich. Wenn sich dazu Kolibri und Tucan gesellen – schöner kann der Tag nicht beginnen!

Auf zum nächsten Abenteuer: Beim „Sky Walk“ über die Hängebrücken entdecken wir die einzigartige Lebenswelt des Nebelwalds Monteverde. Wir schweben zwischen den Baumwipfeln – es sollen mehr als 750 verschiedene Baumarten sein – und beobachten Orchideen, Bromelien und Vögel aus der Nähe. Dann plötzlich der Ausruf unseres Guides: „ Seht mal, eine Tarantel – die sieht man nicht alle Tage.“ Wie von der Tarantel gestochen, macht sich ein Teil unserer Gruppe auf zum „Zip-Lining“ – keine Option für mich, denn meinen Kick für heute erhielt ich bereits beim Gang über die Brücken – über viele Brücken musst du gehen! Auf dem Weg zur nächsten Lodge prasselt der Regen nur so auf unseren Bus nieder und mir kommt folgender Spruch in den Sinn: Wenn man die Augen schließt, klingt Regen wie Applaus. Ja, einen riesigen Applaus hat dieses Land verdient – es ist so traumhaft schön, grün, farbenfroh – ein Garten Eden.

Nun geht es Richtung Westen an die Pazifikküste. Hier wird’s tropischer, exotischer, heißer… Im Hotel Tamarindo Diria werden wir mit wunderschönem Blick auf das Meer kulinarisch verwöhnt. Unsere Reise geht ein gutes Stück weiter südwärts ins Hotel Nammbu. Hatte ich jemals ein größeres Zimmer? Und der Pool – ein Bad vor dem Frühstück mit Blick auf den Pazifik – was soll ich sagen? Glück pur…Aufpassen muss man nur, wenn man zur Liege zurückkommt, denn der Platz ist ggfs. von einem Varan belegt. Unsere letzte Etappe heißt: San José – die lebhafte Hauptstadt lockt mit viel Kultur, hier laufen alle touristischen und geschäftlichen Fäden zusammen. In der Altstadt bestaunen wir die eine und andere architektonische Perle aus der Kolonialzeit. Mit Lufthansa geht es nonstop zurück nach Frankfurt mit im Gepäck neue Eindrücke, wunderschöne Erlebnisse und ganz viele neue Ideen für meine Kunden.

Ihre/Eure Beate Neitzert

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